Die Küste Westerlands ist erneut das Mekka der besten Windsurfer

Die Küste Westerlands ist erneut das Mekka der besten Windsurfer

Westerland ist wieder zehn Tage lang das Mekka der internationalen Windsurf-Szene. 156 Fahrer aus 33 Ländern schrieben sich am Freitag beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt ein und eröffneten die 35. Auflage des Wassersport-Highlights vor jubelnden Zuschauern an der Westerländer Musikmuschel. Im Freestyle und Waveriding werden am Brandenburger Strand die neuen Weltmeister ermittelt. Beim Slalom könnte sich Spitzenreiter Antoine Albeau aus Frankreich trotz eines noch ausstehenden Events vorzeitig den Titel sichern.

Mit Hochspannung erwarten die Besucher den Auftritt des dreimaligen Weltmeister Philip Köster beim letzten Stopp der PWA World Tour. Der 23-jährige Deutsche führt die PWA World Tour an und muss auf Sylt mindestens Dritter werden, um seinen vierten WM-Titel im Wellenreiten einzufahren. Für die spektakulären Sprünge und akrobatischen Manöver der Waverider und Freestyler reichte der Wind am Samstag nicht aus, dafür sahen die Zuschauer die ersten Wettfahrten in der Show-Disziplin Foil. Nach zwei Läufen liegt der Franzose Julien Quentel in Führung, die Deutschen Malte Reuscher
und Sebastian Kördel liegen im Mittelfeld.

Am Sonntag sind die Starts im Slalom, der Formel 1 des Windsurfens, geplant. In der kommenden Woche werden bei bis zu acht Windstärken die Waverider und Freestyler in das Geschehen vor Westerland eingreifen.